DISKOGRAFIE

Träume auf Asphalt - Release 26.02.2016


Der Titel des neuen Albums von Ella Endlich „Träume auf Asphalt“ enthüllt gleich zweierlei: Es geht um Träume und Visionen für das Leben, die sich „auf Asphalt“ ihre Bahn brechen, also nicht im Wolkenkuckucksheim - ganz geerdet im Hier und Jetzt. Kein Wunder also auch, dass die meisten ihrer Song-Ideen auf den sommerlichen Ausflügen mit ihrem VW-Käfer entstanden sind, so auch der bisweilen mystische Song „Spuren auf dem Mond“. Der atmosphärisch dichte und clubbige Opener des Albums ist als einer der ersten Songs in Zusammenarbeit mit den Songschreibern Olaf Bossi, Oli Nova und Produzent Felix Gauder entstanden.

„Ich bin froh, dass dieses Lied sehr früh entstanden ist“, sagt Ella. „Weil dieser Powersong so mitbestimmt hat, wohin die Reise auf dem Album geht und wie wir mit meiner Stimme umgehen wollten. Es geht in diesem Song um ein Liebespaar, das eine tolle Nacht verbracht hat, aufwacht und denkt: Gestern haben wir was Besonderes gemacht, wir waren auf dem Mond“, erklärt Ella. „Dann gibt es aber noch eine zweite, abstrakte Ebene, die beschreibt, dass jeder Mensch, der sich etwas vornimmt, es auch schaffen kann. Die Menschheit ist auf den Mond geflogen und hat dort Spuren hinterlassen und das kann jeder von uns in seinem Leben auch tun.“

Das nunmehr vierte Album der Sängerin folgt dem modernen Pop-Schlager ohne inhaltliche Substanz missen zu lassen. Neues zu wagen, zu überraschen war von Anfang an der Plan. Auch klanglich genügt „Träume auf Asphalt“ höchsten Ansprüchen, denn  an den Reglern saßen echte Könner.

Neben wunderschönen Balladen sind diesmal vor allem Party-Feeling und gute Stimmung tonangebend. Songs wie „Autobahn“ mit seinen treibenden und kraftvollen Dance-Elementen turnen an und machen gute Laune. Ella schubst ihre Hörer auf eine Schnellstraße der Gefühle, voller Selbstzweifel, Sehnsucht und der Hoffnung, endlich den Mann ihres Herzens in die Arme schließen zu können. Auch der Song „Adrenalin“ setzt auf Power und ist eine Mischung aus Pop, Dance und Schlager. Internationale, coole Beats durchziehen die tanzwütige Ode an Freiheit und Abenteuer. Es geht um pures Adrenalin, die innere Anspannung, um das Gefühl also, wenn man was Neues wagt und das auch so richtig genießt. Mit diesem Lied steigt die charismatische Wahl-Berlinerin auch gleich ins Rennen um den deutschen Vorentscheid für den ESC 2016 am 25. Februar in Köln ein.

Genauso spannend ist auch die energetische Pop-Hymne „Kein Liebeslied“. Ella hat mit dem Anti-Lovesong also einen Seelentröster im Survival-Gepäck. Umhüllt von kraftvollen und atmosphärischen Synthieklängen, sträubt sich die Sängerin in diesem Lied gegen all die harmonischen und glückseligen Liebesballaden, die einen von Liebeskummer geplagten Menschen in den Wahnsinn treiben können. Alles, was Ella in solchen Momenten wirklich braucht: einen guten DJ und einen lauten Beat. Sie tanzt sich den Frust einfach weg.

Natürlich sind auch wieder Balladen zum Träumen und Schwelgen auf „Träume auf Asphalt“ zu finden - Ellas große Stärke. Ein Beispiel hierfür ist das Lied „Ein goldener Käfig“ bei dem sie ihre ganzen stimmlichen Möglichkeiten voll ausspielt. Umrahmt von rockigen E-Gitarren und einem virtuos eingespielten Piano, besingt sie den goldenen Käfig, in den sie ihren Partner nicht einschließen möchte. Es geht um den ewigen Zwiespalt von Liebe, Eifersucht und Freiheit.

Auch Peter Plate und sein Team haben mit „Wer Flügel hat“ eine kraftvolle und bewegende Ballade beigesteuert, die mit den Zeilen „Wer Flügel hat, glaub mir, der wird damit fliegen (…) wer Flügel hat, hört nie auf das Leben zu lieben“ ein positiv-verträumtes Leitmotiv für das ganze Album liefert.

Echt groovy und eigentlich mehr Pop als Schlager ist der Song „Rot“. Keyboards, rhythmische Streicher und unterschwellig klingelnde Percussion-Sounds untermalen dieses hoffnungsvolle Abschiedslied. Disharmonie und Harmonie verbinden sich hier zu einem Schicksalslied über die Hochs und Tiefs der Liebe. Ein gewagt, sinnlicher Pop-Song ist „Heimatland“. Sensibel, aufreizend und poetisch vergleicht Ella hier den Körper des Geliebten, mit der vertrauten Geborgenheit und dem wunderschönen Gefühl der eigenen Heimat. Witzig ist, dass man am Anfang des Songs wirklich glaubt, es sei ein Heimatlied, bis sich die erotische Komponente ganz charmant als Pointe offenbart.

„Träume auf Asphalt“: Der Sound, die Ausgesuchtheit der Songs, Ellas unvergleichliche Stimme, jedes kleine Puzzle-Stück hebt dieses Album aus dem Einerlei unzähliger mittelmäßiger und klischeeverseuchter Schlagerproduktionen heraus. Ella Endlich hat einfach das gewisse Etwas.

 

 

Träume auf Asphalt

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